Klinker gilt als besonders langlebig und pflegeleicht – und trotzdem sehen viele Klinkerfassaden nach einigen Jahren grau, fleckig oder grünlich aus. In diesem Ratgeber erfahren Sie, welche Verschmutzungen typisch sind, welche Reinigungsmethoden sich eignen, welche Fehler Sie vermeiden sollten und wann sich ein Fachbetrieb lohnt.
Typische Verschmutzungen an Klinkerfassaden
- Algen, Moos und Flechten – vor allem an der Wetterseite und in schattigen Bereichen
- Ausblühungen – weiße Salzablagerungen, die aus Fugen und Steinen austreten
- Kalkschleier und Zementreste – häufig bei neueren Fassaden nach dem Verfugen
- Ruß- und Abgasablagerungen – an viel befahrenen Straßen
- Rostfahnen – unter Metallteilen wie Geländern oder Befestigungen
Methoden im Überblick
Reinigung mit Wasser und Bürste
Für leichte Verschmutzungen genügt oft warmes Wasser mit einem milden Reiniger und einer Wurzelbürste. Bei großen Flächen ist das jedoch sehr aufwendig, und tief sitzender Bewuchs wird meist nicht vollständig entfernt.
Hochdruckreiniger
Klinker selbst ist hart, die Fugen sind es nicht. Zu hoher Druck spült Fugenmörtel aus, wodurch Feuchtigkeit ins Mauerwerk eindringen kann. Wer selbst reinigt, sollte mit großem Abstand und niedrigem Druck arbeiten und die Fugen genau beobachten.
Chemische Vorbehandlung und Niederdruckreinigung
Fachbetriebe tragen zunächst ein auf das Material abgestimmtes Reinigungsmittel auf, das Algen und organische Verschmutzungen löst. Anschließend wird mit sanftem Druck abgespült. Das schont Steine und Fugen gleichermaßen. Optional folgt eine Imprägnierung, die das erneute Anhaften von Schmutz und Bewuchs verzögert. So arbeiten auch wir bei der Fassadenreinigung.
Strahlverfahren
Bei sehr hartnäckigen Verschmutzungen, Farbresten oder Graffiti kommen Strahlverfahren wie Sodastrahlen infrage. Sie gehören in die Hände von Profis, da falsch eingesetzt die Oberfläche der Steine aufgeraut werden kann.
Diese Fehler sollten Sie vermeiden
- Salzsäure oder stark saure Reiniger ohne Fachkenntnis verwenden – sie können Fugen angreifen und Verfärbungen verursachen
- Mit zu hohem Druck arbeiten und dabei Fugen ausspülen
- Ausblühungen nass abwaschen – sie sollten zunächst trocken abgebürstet werden
- Die Fassade bei Frost oder praller Sonne reinigen
Was kostet die Reinigung einer Klinkerfassade?
Die Kosten hängen von der Fläche, dem Verschmutzungsgrad, der Höhe des Gebäudes und einer eventuell gewünschten Imprägnierung ab. Einen Überblick über die Preisfaktoren gibt unser Ratgeber Fassadenreinigung Kosten. Wie das Ergebnis an Ihrer Fassade aussieht, zeigen wir Ihnen gerne an einer kostenlosen Probefläche.
Häufige Fragen
Wie oft sollte eine Klinkerfassade gereinigt werden?
Das hängt von Lage und Umwelteinflüssen ab. Bei vielen Häusern reicht eine gründliche Reinigung alle paar Jahre, besonders wenn nach der Reinigung eine Imprägnierung aufgetragen wird.
Muss eine Klinkerfassade nach der Reinigung imprägniert werden?
Nicht zwingend, aber empfehlenswert. Eine Imprägnierung reduziert die Wasseraufnahme und verzögert neuen Bewuchs deutlich.
Wird für die Reinigung ein Gerüst benötigt?
Bei Ein- und Zweifamilienhäusern in der Regel nicht. Wir arbeiten bis etwa 12 Meter Höhe mit Lanzentechnik ohne Gerüst.
Jetzt unverbindlich anfragen
Sie möchten Ihre Klinkerfassade professionell reinigen lassen? Rufen Sie uns an unter 0176/21462199 oder schreiben Sie uns an info@strahlkraft-fassadenreinigung.de.
